04 Mar

Einladung zur Themenreihe: Wer ist das Volk?

 

Open Space Fachtagung

Stadt der Zukunft – bunt, lebendig, partizipativ

 

Samstag, 28. März 2015, 10-17 Uhr
Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin

 

Deutschland ist nach den USA das zweitgrößte Einwanderungsland der Welt. In vielen deutschen Großstädten spiegelt sich diese vielfältige, lebendige Realität wieder. Sie sind das Zuhause von immer mehr Menschen verschiedener Nationalitäten, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben, arbeiten, Steuern zahlen und sich in ihrem Kiez, Verein oder in ihrer Nachbarschaft engagieren.

Die formalen demokratischen Beteiligungsprozessen schließen jedoch viele aus. Grund genug um gemeinsam Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Wie können unsere Städte der Vielfalt inklusiver und partizipativer sein?
  • Wie können wir mehr Menschen politische Teilhabe ermöglichen, unabhängig von der Nationalität, um das Zusammenleben in unseren Städten und Kiezen gemeinsam zu gestalten?
  • Welche Methoden und guten Beispiele inklusiver Beteilungsprozesse haben sich bewährt?

Bei einer Open Space- Veranstaltung finden zeitgleich verschiedene Denk- und Ideenworkshops statt. Das Thema der Fachtagung ist zwar vorgegeben, die Inhalte der Wokshops bestimmen die Teilnehmenden aber selbst vor Ort. Wir stellen Methoden und Räume zur Verfügung, in denen Sie voneinander lernen, sich austauschen und gemeinsam Ideen für eine inklusive, partizipative Stadt entwickeln können.

Die Open Space- Veranstaltung wird durch einen Input von Van Bo Le-Mentzel (Initiator u.a. von Kharma Chucks, #dscholarship und Hartz IV Möbel) eröffnet.

Vorangemeldet haben sich bereits zahlreiche Personen aus Schulen, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Fragen der Partizipation, inklusiven Stadtentwicklung oder Diversität beschäftigen. Jetzt fehlen nur noch Sie!

Im Anmeldeformular finden Sie weitere Informationen bezüglich

  • Ablauf & Agenda,
  • Open Space Methode,
  • Abendprogramm,
  • Reisekostenrückerstattung,
  • Kinderbetreuung,
  • Veranstaltungsort und
  • Teilnehmende

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Julia Mi-ri Lehmann unter: lehmann@citizensforeurope.org

Das Open Space ist die zweite Veranstaltung der Themenreihe: “Wer ist das Volk?– Politische Partizipation im urbanen Raum in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft”.

Citizens For Europe ist eine europaweit tätige, gemeinnützige NGO, die sich auf lokaler Ebene für eine inklusive und partizipative Demokratie und Gesellschaft in Europa einsetzt.

Mehr Infos unter: www.citizensforeurope.org

Partner der Veranstaltung

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Die Themenreihe ist Teil des europäischen Projektes INTEGRO und teilfinanziert durch die EU

    

 

05 Feb

Open Space: Stadt der Zukunft – bunt, lebendig, partizipativ

Themenreihe: Wer ist das Volk?

SAVE THE DATE

Citizens For Europe und seine Partner laden ein zum

Open Space: Stadt der Zukunft – bunt, lebendig, partizipativ

Samstag, 28. März 2015, 10-17 Uhr
Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin

Deutschland ist nach den USA das zweitgrößte Einwanderungsland der Welt. In vielen deutschen Großstädten spiegelt sich diese vielfältige, lebendige Realität wieder. Sie sind das Zuhause immer mehr Menschen verschiedener Nationalitäten, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben, arbeiten und Steuern zahlen und sich in ihrem Kiez, Verein oder ihrer Nachbarschaft engagieren. Die formalen demokratischen Beteiligungsprozessen schließen jedoch Viele aus. Grund genug um gemeinsam Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Wie können unsere Städte der Vielfalt inklusiver und partizipativer sein?
  • Wie können wir mehr Menschen Teilhabe ermöglichen, unabhängig von der Nationalität, um das Zusammenleben in unseren Städten und Kiezen gemeinsam zu gestalten?
  • Welche Methoden und guten Beispiele inklusiver Beteilungsprozesse haben sich bewährt?

Wir laden alle Aktiven aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Schulen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft ein, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen der Partizipation, inklusiven Stadtentwicklung oder Diversität beschäftigen.

Die Inhalte der Workshops bestimmen Sie als Teilnehmende selbst. Sie können sich vernetzen, austauschen, voneinander lernen oder an konkreten Zukunftsmodellen und Projekten arbeiten. Die Moderation der Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie an einem postkolonialen Stadtrundgang in Berlin-Mitte teilnehmen. Die Veranstaltung selbst ist kostenfrei. Wir stellen ein kleines Budget für Reisekosten vorrangig für Ehrenamtliche zur Verfügung.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular erhalten Sie in Kürze.

Zur Voranmeldung und bei Fragen wenden Sie sich an:
Julia Mi-ri Lehmann, lehmann@citizensforeurope.org, 030-20 93 83 32

Das Open Space ist die zweite Veranstaltung der Themenreihe: “Wer ist das Volk?– Politische Partizipation im urbanen Raum in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft”.

Die Themenreihe ist Teil des europäischen Projektes INTEGRO und teilfinanziert durch die EU

   

 

 

23 Jan

Olympia ohne Berliner – Stadion muss mit Hamburgern aufgefüllt werden

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Ausländern bleibt Zugang zu Spielen verwehrt

 

Berlin, 23. Januar 2013.

(CFE) Vor drei Tagen hat Berlins Innensenators Frank Henkel (CDU) entschieden, dass bei der Befragung der Berliner Bevölkerung zu Olympia nur deutsche Staatsbürger abstimmen dürfen. Heute, zum Start der Werbekampagne des Senats für Olympia, ist nun klar, dass auch die Spielstätten für Berliner ohne deutschen Pass dicht bleiben.

Davon sind in Berlin rund 500.000 Menschen betroffen. Um zu verhindern, dass in den Zuschauertribünen zu große Lücken entstehen, will der Senat mit ermäßigten Tickets die leer ausgegangen Hamburgerinnen und Hamburger in die Hauptstadt locken. Dies sei allerdings noch nicht abschließend mit dem Olympischen Sportbund abgesprochen. Laut Henkel beruhe seine Entscheidung auf Recht und Gesetz. Die Recherche von zahlreichen Experten zum Thema demokratische Beteiligung und Verfassungsrecht konnten dies für die nicht bindende Befragung jedoch nicht bestätigen.

Rückendeckung erhält Henkel von Pegida, die sich auf deutsche Olympische Spiele freuen. Berliner Athleten mahnen jedoch: „Wir müssen aufpassen, dass sich die Ausgrenzung nicht auch auf ausländische Olympioniken ausweitet“. Dies hängt vermutlich stark davon ab, auf welche rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben sich Henkel stützt. Ob beim Public Viewing der einzelnen Wettbewerbe Ausländern auch der Zutritt verwehrt wird, soll durch eine parlamentarisch Anfrage geklärt werden.

Als Antwort auf Henkels Entscheidungen haben sich spontan Berlinerinnen und Berliner solidarisch mit ihren Nachbarn gezeigt und bieten auf der Plattform Olympia for all ihren Sitzplatz in den Spielstätten an.