Jede Stimme 2011 – Ausländerwahlrecht für Berlin

Jede Stimme 2011 – Ausländerwahlrecht in Berlin

(Bei Interesse an der ausführlichen Dokumentation melden Sie sich bei Julia Lehmann lehmann@citizensforeurop.org)
 

Dokumentation zum Download (pdf)
 

Mit dem Projekt „Jede Stimme 2011“ stärken wir die parlamentarische Demokratie und die politische Partizipation von ausländischen Bürgern in Berlin. Rund 460 000 Ausländer leben in Berlin, zum Teil seit Jahrzehnten. Sie prägen nicht nur das kulturelle Gesicht der Stadt sondern machen rund 13% der Bevölkerung in Berlin aus, zahlen Steuern und sind von allen demokratischen Entscheidungen direkt betroffen ohne jedoch selbst an der wichtigsten Form der politischen Partizipation teilnehmen zu können: den Wahlen.

Diese Benachteiligung ist auch in Hinblick auf ein stärker zusammenwachsendes Europa nicht länger hinnehmbar. Die grenzüberschreitende Mobilität in der EU trägt in Deutschland und besonders in Berlin ebenfalls zu einer Internationalisierung der Bevölkerungsstruktur bei. Viele europäische Metropolen wie Kopenhagen, London, Amsterdam oder Budapest haben bereits das Wahlrecht für ausländische Bürger eingeführt und positive Ergebnisse bei der Integration erzielt. Berlin darf als Metropole mitten in Europa hier nicht zurückfallen und an Attraktivität verlieren.

Vor dem Hintergrund der Wahlen zum Abgeordnetenhaus wollen wir die Ausweitung des Berliner Wahlrechts in den Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit rücken. Mit beherzten und öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten soll es gelingen, neuen Schwung in die Debatte um das Ausländerwahlrecht zu bringen. Vor allem aber werden ausländische Bürger zu bürgerschaftlichem Engagement und zur politischer Teilhabe aktiviert. Diese Ziele werden durch vier ineinander greifende Aktivitäten umgesetzt: Symbolische Wahlen, bildungspolitische Veranstaltungen, zentralen Diskussionsveranstaltungen und eine Medienkampagne

„Jede Stimme 2011“ will als Gemeinschaftsprojekt von Jede Stimme e.V. und Citizens For Europe e.V. die politische Integration von ausländischen Bürgern in Berlin voranbringen und als Modellprojekt für andere Städte und Regionen in Deutschland wirken.

Jede Stimme 2011 – Presseecho

 

Unser erster Dank geht an die über 100 Vereine und Institutionen und an die Menschen aus ganz Berlin, ohne die Jede Stimme 2011 nicht zu der durchschlagenden Kampagne für mehr politische Beteiligung hätte werden können.

Das Netzwerk, was unter dem Namen “Netzwerk Partizipation Berlin” weiterhin erreichbar bleiben wird, ist ein Beispiel für eine aktive Zivilgesellschaft, die sich über Bezirke hinweg kultur- und konfessionsübergreifend als starker Akteur in Berlin etabliert hat.

Mit einem Klick auf die Bilder können Sie die Artikel, einige ausgewählte Zeitungsberichte und Websites lesen.

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Zum Nachlesen im Netz

 

3sat Kulturzeit (german) Mipex-blog (english) Cicero Online (german) ARD Fakt (german) Tagesspiegel (german) Hürriyet (türkisch) Swissinfo (german) Zingarate (italian) Deutsche Welle (englisch) The Local (englisch) Migazin (german) die taz vom 31.03.2011 (german) Berliner Zeitung vom 31.03.2011 (german)
 

Medienpartner

 

Ein großes Dankeschön geht an unsere Medienpartner von Motor FM, dem Berliner Fenster und Neue deutsche Medienmacher die uns bei der Kampagne unterstützt haben. Regelmäßige Radiowerbung auf MotorFM (heute FluxFM) hat berlinweit dazu beigetragen, dass vor allem eine junge Zielgruppe erreicht wurde.

Trailer – Jede Stimme 2011 MoFM

Mit der großzügigen Unterstützung durch das Berliner Fenster wurden vier Wochen lang täglich tausende Menschen in den U-Bahnen Berlins auf die Kampagne aufmerksam gemacht. So bekam Jede Stimme 2011 ein Berliner Gesicht:

 

Altes Thema neu debattiert

 

Dank der Hilfe durch die Neuen Deutschen Medienmacher wurde Jede Stimme 2011 vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen überregional zum Thema und wurde so breit diskutiert. Am Höhepunkt der Kampagne äußerten sich auch politische Entscheidungsträger in Berlin zu Ausländerwahlrecht, politischer Partizipation und Integration. So sprach sich Barbara John für die Einführung des Ausländerwahlrechts aus und auch Renate Künast und die SPD sowie DIE LINKE haben sich klar positioniert. Zuletzt berichtete der MDR mit der Sendung Fakt über die symbolischen Wahlen. Das Video kann noch auf der Website vom MDR abgerufen werden.
 

Wahlabend: Diskussion und Hochrechnungen

 

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