PUBLIKATIONEN

  • Diskriminierung, Repräsentation und Empowerment: 12 Methoden zur Erhebung von Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten auf dem Weg zu Communities-basierten Monitorings (CBM)

    Die von Vielfalt entscheidet und dem Antidiskriminierungsverband Deutschland im Rahmen des Kompetenznetzwerk Antidiskriminierung- und Diversitätsorientierung entwickelte Publikation skizziert Kernaspekte der derzeitigen fachlichen Entwicklungen zur Erhebung von Antidiskriminieruns- und Gleichstellungsdaten. Dafür werden 12 Erhebungsmethoden, praxisorientierte Tipps und theoretische Überlegungen zusammengefasst. Die Publikation soll zu mehr Transparenz und Standardisierung in der anwendungsorientierten Datenerhebung beitragen.

    12 Methoden zur Erhebung von Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten Cover
  • Afrozensus: Intersektionale Analysen zu Anti-Schwarzem Rassismus in Deutschland – APuZ

    Der Afrozensus, die erste umfassende Studie zu Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Lebensrealitäten in Deutschland, zeichnet Muster des Anti-Schwarzen Rassismus nach und zeigt, wie diese in verschiedenen Lebensbereichen zusammenwirken. Dieser Artikel wurde in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ veröffentlicht. Die Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ – wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

    Cover Bild von der Zeitschrift Schwarz und Deutsch – Aus Politik und Zeitgeschichte 12/2022
  • Afrozensus DE

    Fast 6.000 Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Menschen in Deutschland nahmen an der Online-Umfrage #Afrozensus teil. Damit liegen nun erstmals umfassende Daten zu ihren Lebensrealitäten, Rassismuserfahrungen und Engagement vor. Die Ergebnisse des #Afrozensus deuten darauf hin, dass Anti-Schwarzer Rassismus (ASR) in Deutschland weit verbreitet und in Institutionen verankert ist. Kriminalisierung, Exotisierung und Sexualisierung sind nur drei der zahlreichen Muster, durch die sich ASR auszeichnet und die viele Befragte erleben. Die Umfrage lief vom 20.Juli bis 06. September 2020.

    Illustration: Hélène Baum-Owoyele
  • Wähler*innen mit Migrationshintergrund als wahlentscheidender Faktor

    Etwa 7,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund dürfen bei der Bundestagswahl wählen – das sind 12,2 % aller Wahlberechtigten. In welchen Wahlkreisen haben Wahlberechtigte mit Migrationshintergrund auch das Potential die Bundestagswahl zu entscheiden? Erstmalig liegen nun mit der Studie von Citizens For Europe fundierte Schätzungen dazu vor.

    Titelbild Publikation Menschen mit Migrationshintergrund als wahlentscheidender Faktor
  • Diversitätsorientierung lernen, üben und leben

    Es ist zentral, dass Verwaltungen die Vielfalt der Bevölkerung abbilden, denn nur was intern gelebt und aktiv gestaltet wird, kann sich im Verwaltungshandeln niederschlagen. Bezüglich der Repräsentation von Personen, die rassistische Diskriminierung erfahren, gibt es bisher keine Daten, die die Erfahrung von Betroffenen zum Ausgangspunkt machen. Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Diversität in öffentlichen Einrichtungen – Erfahrungen und Kompetenzen auf Führungsebene” und geht der Frage nach wie Verwaltungen aktiv intersektional, rassismuskritisch und diversitätsorientiert arbeiten können. (S. 54-67).

    Learning, practicing and living diversity orientation
  • Mit Datenerhebung Veränderungen anstoßen – für einen gerechteren Kulturbetrieb

    Wenn wir über Diversität im Kulturbetrieb sprechen, fehlen uns an vielen Stellen intersektionale Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten. Um den Status quo adäquat zu beschreiben, müssen wir uns fragen: Wer arbeitet im Kulturbetrieb mit welchen Diskriminierungserfahrungen und auf welcher Hierarchieebene? Welche Perspektiven fehlen im künstlerischen Programm? Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership hat für Diversity Arts Culture Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten in Berliner Kulturinstitutionen erhoben. Ein Plädoyer für datenbasierte Diversitätsentwicklung als Ausgangspunkt eines strukturellen Wandels. Seiten 8-11 der Broschüre von Diversity Arts Culture.

    D I V E RS I T Y   A RTS   C U LT U R E  M I T   E I N E M   C O M I C   VO N  E I N E   B R O S C H Ü R E   VO N  PAT U Diversität strukturell denken
  • Gleichstellungsdaten für einen zukunftsfähigen Stiftungssektor

    In der Handreichung #DiversitätMachtWirkung ist ein kurzer Beitrag zu Datenerhebung im Stiftungssektor ( S. 9) erschienen, in dem wir die Idee einer sektorübergreifenden Erhebung von Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten im Stiftungssektor vorstellen.

    VMW_Handreichung_Diversität_Webversion-Seite9
  • VINK Vielfalt in Kultureinrichtungen

    Das Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung Diversity Arts Culture (DAC) hat unser Team mit einer Grundlagenforschung in Berliner Kulturbetrieben beauftragt, um ihre eigene Arbeit datenbasiert aufzustellen. Im Rahmen der Grundlagenforschung wurden vier Projekte im Berliner Kultursektor durchgeführt. Die Durchführung einer Online-Befragung unter Beschäftigten in ausgewählten Berliner Kultureinrichtungen war das vierte und damit letzte Teilprojekt. An der Umfrage beteiligten sich 2019 drei Einrichtungen – das Staatsballett, die Berlinische Galerie sowie die Stiftung Berliner Mauer.

    VINK Vielfalt in Kultureinrichtungen
  • DRK – Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten

    Diese Publikation wird ein Überblick über den Begriff der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten gegeben. Anhand der Studie „Diversität in öffentlichen Einrichtungen – Erfahrungen und Kompetenzen auf Führungsebene“ wird ein konkretes Beispiel dafür aufgezeigt, wie differenzierte Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten erhoben und welche Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet werden können.

    DRK – Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten
  • Wer nicht gezählt wird, zählt nicht – Empirische Forschung zu Schwarzen Menschen in Deutschland

    Bisher wurden Debatten über Anti-Schwarzen Rassismus in Deutschland ohne quantitative empirische Befunde auf großer Datengrundlage geführt. Daher fehlt es an quantitativen Daten über die Diskriminierungserfahrungen und die Lebenswirklichkeit von Schwarzen in Deutschland. In den WZB Mitteilungen 169 nehmen Joshua Kwesi Aikins, Daniel Gyamerah, Josefine Matysiak und Anne Piezunka die empirische Forschung zu Schwarzen Menschen in Deutschland in den Blick und zeigen am Beispiel des Afrozensus Potentiale für zukünftige Forschungsprojekte auf.

    Empirische Forschung zu Schwarzen Menschen in Deutschlan
  • Berliner Erfahrungen, Berliner Erwartungen: Auf dem Weg zum diversen Kulturbetrieb

    Für Berlin als Kulturstadt bieten die Erfahrungen der aus der Kulturszene Ausgegrenzten zentrale Einsichten: Wie ist es um Vielfalt in dieser Schlüsselbranche der Stadt bestellt? Welches sind die Barrieren, die verhindern, dass der Kunstbetrieb genau so divers ist wie das Berliner Straßenbild? Welche Erfahrungen gibt es – und wie ist der Umgang mit ihnen? Welche kreativen Lösungen finden Menschen, die oft wider Willen zu „Nicht-Besucher*innen” und „Nicht-Akteur*innen” im Kunstbetrieb geworden sind? Diese und weitere Fragen haben wir in Gruppengesprächen gestellt.

    Berliner Erfahrungen, Berliner Erwartungen: Auf dem Weg zum diversen Kulturbetrieb
  • Daten für die vielfältige Gesellschaft – DE

    Welche Daten brauchen wir, um Gleichstellung, Teilhabe und Diskriminierung messen zu können? Was kann mit Antidiskriminierungsund Gleichstellungsdaten erreicht werden? Und: Wie können Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten in der Praxis präzise und diskriminierungsfrei erhoben werden?Am 11.09.2019 führte die Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München ein Fachgespräch zum Thema „Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten“ durch. Eine Dokumentation der zentralen Thesen der Expert*innen findet sich in dieser Publikation.

  • 10 Thesen für die notwendige Weiterentwicklung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes

    10 Thesen zur Novellierung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes
    In Berlin leben 3,6 Millionen Menschen. Über 30 % davon – genauer 1,1 Millionen Menschen – haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Um sicherzustellen, dass diese Menschen gleichberechtigt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben können, hat Berlin 2010 als erstes Bundesland ein Partizipations- und Integrationsgesetz verabschiedet.Das sind unsere 10 Thesen für die notwendige Weiterentwicklung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes hin zu einem echten Gleichstellungsgesetz gegen rassistische Diskriminierung und für Empowerment.
  • CHIEF-Handbuch

    Das europäische CHIEF-Projekt baut einen Dialog zwischen jungen Menschen, Forscher*innen, Bildungsfachleuten, politischen Entscheidungsträger*innen, Community Leaders und Aktivist*innen der Zivilgesellschaft auf, um eine Zukunft Europas zu ermöglichen, die auf inklusiveren Vorstellungen von kulturellem Erbe und kultureller Identität beruht. Dieses Handbuch stellt ein methodisches Modell der effektiven Kommunikation zwischen diesen verschiedenen Interessengruppen vor und leitet die CHIEF-Teams bei der Initiierung, Planung und Umsetzung einer Multi-Stakeholder-Partnerschaft (MSP) auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene an.

    Handbook
  • Diversität in Verwaltung & Co

    Das Team von Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership hat 2017 die vorliegende Erhebung von Gleichstellungsdaten in Berlins öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Die Studie wurde unter wissenschaftlicher Beratung des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung(BIM, Humboldt Universität) entwickelt und umgesetzt. Die Ergebnisse zeigen auf, wie divers die Führungspositionen sind und welche Strategien und Maßnahmen zur Förderung von Diversität und Chancengleichheit in der Berliner Verwaltung bereits umgesetzt werden und wo Führungskräfte einen weiteren Bedarf sehen, aktiv zu werden.

    Cover Publication Pilot Survey on diversity in the Berlin government administration
  • Gleich ist nicht Gleich

    Im Dossier der neuen deutschen organisationen sind verschiedene kontroverse Diskussionsstränge zu Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten abgebildet. Darunter sind Perspektiven aus der Community, der Verwaltung, Wissenschaft und NGOs. Unser Projekt "Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership" ist mit einem Beitrag zur gesellschaftspolitischen Bedeutung von Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten“ vertreten.

  • GLEICHSTELLUNGSDATEN – EINE EINFÜHRUNG

    Diese Publikation wurde von unserem Team Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadershiperstellt. Sie beantwortet grundlegende Fragen zum Thema Antidiskiminierungs- und Gleichstellungsdaten. Der Begriff Gleichstellungsdaten kann sehr weit gefasst werden und grundsätzlich alle qualitativen und quantitativen Daten und Informationen beschreiben, die hilfreich sind, um den Status quo von Gleichberechtigung zu beschreiben und Diskriminierung bzgl. aller Diskriminierungsdimensionen transparent zu machen.

    Cover Publication on Antidiscrimination and Equality Data
  • Handlungsoption Kultursektor

    Die vorliegende Expertise zeigt auf, wie bestehende Steuerungsinstrumente für die Diversifizierung des Berliner Kultursektors besser genutzt werden können. Relevante Beispiele aus Hamburg und Großbritannien werden dabei in eine ausführliche Darstellung konkreter Handlungsoptionen einbezogen. Für Diversitätsförderung zielführende Interaktionen zwischen Politik, Verwaltung und Kultureinrichtungen werden hervorgehoben. Hierzu werden eindeutige Leitlinien, konkrete Maßnahmen sowie Formulierungsvorschläge für die Koalitionsvereinbarung der Legislaturperiode 2016 – 2021 präsentiert

    Cover Publication Diversification of the Berlin's cultural sector
  • Factsheet Gleichstellungsdaten

    Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten tragen dazu bei, strukturelle Diskriminierung auf institutioneller, kultureller und individueller Ebene sichtbar zu machen, um aktiv durch Fördermaßnahmen entgegenzuwirken und insbesondere institutionellen Rassismus, (Hetero- / Cis-) Sexismus und Diskriminierung (gegen Menschen mit Behinderungen) usw. zu reduzieren. Dieses Fact Sheet der neuen deutschen organisationen wurde in Zusammenarbeit mit unserem Projekt „Vielfalt entscheidet - Diversity in Leadership" erstellt.

  • Overcoming European Divides

    Seit 2014 veröffentlichen wir die Allianz Summer Academy, in der kontroverse europäische Themen aus Sicht junger Studierender namhafter Universitäten und zivilgesellschaftlicher Organisationen diskutiert werden. Ihre Fragen und Antworten in Bezug auf Energiesicherheit und nachhaltige Nutzung von Energieressourcen, reformierte Wirtschafts- und Finanzarchitekturen, ein gerechteres Welthandelssystem und ein im Allgemeinen effizienteres Krisenmanagement spiegeln sich in den Beiträgen dieser Ausgabe wider.

  • ASA Europe at a turning point

    Seit 2014 veröffentlichen wir die Allianz Summer Academy, in der kontroverse europäische Themen aus Sicht junger Studierender namhafter Universitäten und zivilgesellschaftlicher Organisationen diskutiert werden. In dieser Ausgabe finden Sie ihre Diagnosen und Lösungen für die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und ihren Bürger*innen, die Risiken und Inkohärenzen der Asylpolitik der EU, die Ursachen und Folgen der europäischen Finanzkrise, die Zukunft der EU-Sozialagenda und die künftigen Herausforderungen für die europäische Jugendpolitik.

  • ASA 2014 Europe in a changing world order

    Seit 2014 veröffentlichen wir die Allianz Summer Academy, in der kontroverse europäische Themen aus Sicht junger Studierender namhafter Universitäten und zivilgesellschaftlicher Organisationen diskutiert werden. Ihre Fragen und Antworten in Bezug auf Energiesicherheit und nachhaltige Nutzung von Energieressourcen, reformierte Wirtschafts- und Finanzarchitekturen, ein gerechteres Welthandelssystem und ein im Allgemeinen effizienteres Krisenmanagement spiegeln sich in den Beiträgen dieser Ausgabe wider.

  • OC Urban Citizenship

    In dieser Ausgabe von Open Citizenship untersuchen wir, wie Citizenship auf lokaler Ebene neu definiert wird: in den Städten. Unsere Autor*innen zeigen zahlreiche Möglichkeiten, wie die Bürger*innen aktiv an der Umgestaltung ihrer Städte arbeiten, damit sie ihren Bedürfnissen gerecht werden: durch neue Formen der Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Bewohner*innen, lokale Projekte zur Wiederbelebung verlassener Räume und Formen der Teilhabe, die Migrant*innen, die LGBTQ - Gemeinschaft und Menschen mit Behinderung mit einschließen.

  • OC Sustainability

    In dieser Ausgabe von Open Citizenship „Who Cares About Sustainability?“ untersuchen wir, was Nachhaltigkeit im europäischen Kontext bedeutet und wie aktuelle Debatten im Bereich Nachhaltigkeit europäische Herausforderungen ansprechen können, insbesondere in Verbindung mit Bürgeraktionen.

  • OC Opportunity

    Die Zivilgesellschaft sollte die anhaltende Wirtschaftskrise in Europa als eine Chance sehen. Wofür? Für unsere Autor*innen ist dies eine Gelegenheit, sich mit Nachdruck für eine Finanzregulierung einzusetzen, eine europäische Identität zu stärken, mit alternativen Formen der Regierungsführung zu experimentieren oder eine kohärente, kommunizierbare Vision für das europäische Projekt zu formulieren.